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29.03.2012 - Übersicht | Drucken

Potsdamer Polizei soll wieder Rad fahren

 

Potsdamer Polizei soll wieder Rad fahren

In Potsdam soll die einst profilierte, dann aber abgeschaffte Fahrradstaffel der Polizei wieder in Dienst gestellt werden. Das habe der neue Leiter der Polizeiinspektion Potsdam, Maik Toppel, auf einer Veranstaltung der CDU in Potsdam-West angekündigt, wie der Stadtbezirksverband der Partei mitteilte. Inspektionsleiter Toppel habe bei dem „Sicherheitsdialog“ in Potsdam-West betont, er sei ein Verfechter von „sichtbarer Polizeipräsenz“ in der Stadt und werde sich dafür verstärkt engagieren. Auch wolle er die Verkehrssituation an kritischen Punkten, an denen viele Unfälle geschehen, genau beobachten. Dazu gehören in Potsdam-West die Zeppelinstraße und der Bahnhof Park Sanssouci. Für den Bereich vor dem Bahnhof erwäge die Stadt laut Toppel den Bau eines kleinen Kreisverkehrs. Themen des Treffens waren nach Angaben der CDU zudem die Schließung der Babelsberger Polizeiwache im Mai, die Wahrnehmung von „Vandalismus und Verwahrlosung im Stadtbild“ sowie die zunehmenden Zahl von Verkehrsunfällen, an denen Radfahrer beteiligt sind(PNN berichteten). Stadtbezirksverbands-Chef Wieland Niekisch zog ein positives Fazit des „Sicherheitsdialogs“.

Toppel hat seinen Posten als Leiter der Polizeiinspektion erst Anfang März angetreten. Er ist Nachfolger von Ralf Marschall. Zuvor hat Toppel im Polizeipräsidium den Führungsstab für besondere Lagen geleitet und war damit auch für besonders schwierige Einsätze wie Entführungen zuständig.

 


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